Eulenpost

Schülerzeitung der Waldschule Hagen-Beverstedt

3,5 Jahre Gefängnis für Fahrleiter von Bad-Aibling

von Klara Granzow

In Bad-Aibling stießen dieses Jahr am 9 Februar zwei Personentriebzüge frontal aufeinander – bei dem Unfall starben 12 Passagiere und es gab 90 Schwerverletzte und Verletzte.
Die Ursache war menschliches Versagen. Der Fahrleiter hatte während der Arbeit an seinem Mobiltelefon gespielt, was bei der Deutschen Bahn verboten ist, und hat dadurch die falschen Signale an die Züge durchgegeben, was den Zusammenstoß verursachte. Er war zu abgelenkt gewesen von seinem Spiel und schickte die beiden Züge auf eine Eingleisige Strecke, beim Absetzten des Notrufes drückte er dazu noch einen falschen Knopf.
Nun befand das Landgericht Traunstein das dies fahrlässige Tötung war, durch die falsche Bedienung des Stellwerks. Der Fahrleiter bekam eine Haftstrafe von 3,5 Jahren, wobei die Staatsanwaltschaft sogar vier Jahre forderte.
Dieser Fall wird im Internet noch heftig Diskutiert, viele verlangen eine höhere Haftstrafe, einige finden, dass eine einfache Geldstrafe und der Verlust seines Arbeitsplatzes genügt hätten.

Eulenpost-Redaktion

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