von Klara Granzow

Den Lieblingssport der Deutschen dürfte nun wirklich jeder kennen, das ist ganz klar der Fußball. Gespielt bereits von den jüngsten bis hin zu den Profisportlern die auf nationaler und internationaler Ebene jeden deutschen Sportfan begeistern. Natürlich hat da auch jeder seine Lieblingsmannschaft, Regeln und Ausstrahlung der Spiele sind auch bekannt und immer ein nettes Gesprächsthema. Jedes große Spiel ein Spektakel.
Doch nun drängt sich langsam aus Übersee eine weitere, gewaltig große Sportliga in den Fokus der Deutschen – der American Football. Doch wie kommt das und was löste diese plötzliche Begeisterung für diesen doch eher ungewöhnlichen Sport aus?
In den USA ist es der Sport überhaupt, eine Liga größer als der deutsche Fußball, und das ist die NFL, die National Football League, die 1920 gegründet wurde. Davor wurde der Sport größtenteils an Colleges gespielt und damit auch gleichgesetzt. Von da an gab es große nationale Teams die gegeneinander antraten und versuchten den Football in die gegnerische Endzone zu bringen, um zu Punkten. Jedoch wurde erst 2013 American Football vom Internationalen Olympischen Komitee als Sportart anerkannt.
Auch in Deutschland gibt es bereits die GFL, die German Football League, bestehend aus 8 Teams (Stand 2017). Warum ist nun also die NFL aus Amerika gerade so beliebt?
Nun, das hängt vermutlich eher mit den großen Fernsehsendern zusammen, PorsiebenSat1, die im Superbowl eine rießen Chance sahen und diesen auf Pro7 deshalb ausstrahlten, in der Hoffnung auf hohe Einschaltquoten.Grund dafür ist die regelrechte Zelebrierung des Finales. Cheerleader, Sänger und andere Promis zeigen sich auf der großen Feier und machen es zu solch einem Massenspektakel das man sich gerne anschaut. Dabei rückt der taktische Sport aber nicht in den Hintergrund.
Wirklich genau kann man nicht sagen, wie die NFL es so plötzlich nach Deutschland schaffte, doch die Medien sind schon ein wichtiger Bestandteil vom Erfolg. Bleibt noch abzuwarten ob die GFL ebenfalls solch große Erfolge feiern kann wie die NFL. Und es bleibt noch zu sehen, wie viele Deutsche sich vom Fußball zum Football wenden, dem wesentlich gefährlicherem Sport.

Eulenpost-Redaktion
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