Eulenpost

Schülerzeitung der Waldschule Hagen-Beverstedt

Artensterben – Wir alle sind bedroht

Artensterben – Wir alle sind bedroht

von Klara Granzow 11c

Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht und werden bereits in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr auf unserer Erde auffindbar sein. Das birgt mehr als nur den einfachen Verlust der Biodiversität – auch unsere Landwirtschaft ist davon bedroht.
In Deutschland sind besonders viele Insektenarten dabei zu sterben, was Auswirkungen auf viele Pflanzen hat, die dann nicht mehr bestäubt werden können. Auch Vögel finden so keine Nahrung mehr und fehlen eventuell als Nahrungsquelle für größere Raubtiere. Neben den wildlebenden Tieren sind aber auch unsere Nutztiere gefährdet.
Seit 2016 sind schon mehr als 9% der Nutztierarten ausgestorben, die Vielfalt verringert und laut dem Bericht sind mehr als vierzig Prozent der Amphibienarten, fast 33 Prozent der riffbildenden Korallen und mehr als ein Drittel aller marinen Säugetierspezies bedroht.
Das alles sei eine direkte Auswirkung menschlichen Handelns und beeinflusst jeden unserer Lebensbereiche.Natürlich gibt es schon große Umweltbewegungen, die für eine bessere Umweltpolitik sind, das beste Beispiel ist Fridays For Future, wo sich Schüler bekanntermaßen für unser Leben auf diesem Planeten einsetzen.Trotzdem ist das noch immer viel zu wenig, und der Klimawandel steht als nicht unwichtige Nebenursache des Artensterbens da, ausgelöst durch Emissionen von Kraftfahrzeugen, Produktionsstätten etc…
Aber nicht nur der CO2-Ausstoß, sondern auch die Nutzung von Pestiziden auf Feldern tötet besonders Insekten. Die Landwirte, die also abhängig von den wortwörtlich fleißigen Bienchen sind, tragen aktiv zu deren Aussterben bei. Wo nicht bestäubt wird, kann auch nichts wachsen und eine schlechte Ernte hat eine offensichtlich negative Wirkung auf die Masse der produzierten Nahrungsmittel.
Hauptursachen für den verheerenden Wandel wurden nach ihrer Bedeutung gewichtet. Den größten Einfluss hat demnach die veränderte Nutzung von Land und Meer, gefolgt von der direkten Ausbeutung von Lebewesen, dem Klimawandel, der Umweltverschmutzung und invasiven Arten.
Wichtig zu wissen ist auch noch, dass nicht nur die Tiere, sondern auch Pflanzen bedroht sind, die gesamte Biodiversität eben.
Um dem entgegen zu kommen benötigen wir starke und schnell durchsetzbare Gegenmaßnahmen, auf lokaler und globaler Ebene. Es braucht fundamentale Veränderungen bei Technologien, Wirtschaft und Gesellschaft, Paradigmen, Ziele und Werte eingeschlossen. Also nicht nur das „Wie?“ ist wichtig, sondern auch das „Warum“, Planung und ziel also.
Sterben Arten, sterben Menschen, es ist unmöglich zu sagen, man sei von dieser Thematik nicht betroffen. Als Privatperson kann man mit einigen Kleinigkeiten bereits etwas verändern, wie z.B mit einem Insektenhotel im Garten, Bioprodukte kaufen und darauf achten, weniger mit dem Auto zu fahren und Verkehrsmittel wie das Flugzeug sofern es geht gleich ganz zu vermeiden.
Die gesamte Welt muss zügig umdenken, um unsere Erde noch retten zu können!

Eulenpost-Redaktion

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