Eulenpost

Schülerzeitung der Waldschule Hagen-Beverstedt

Die Ameisenepidemie

Die Ameisenepidemie

von Thora Bödecker

Seit ein paar Wochen wird es langsam wärmer und man merkt, dass es Frühling wird. Doch dieser Aufschwung von den Temperaturen bringt auch nicht nur Gutes. Denn nun kommen auch wieder die ganzen Insekten und anderen Krabbeltierchen zu uns. Mit einer Art von diesen hat die Waldschule allerdings am meisten zu kämpfen: Die Ameisen.

Es ist fast egal, wie lange man schon an dieser Schule den Unterricht besucht. Wenn man mindestens einmal die warmen Monate miterlebt hat, weiß man, worüber ich rede. Ständig sind sie im Klassenraum, in der Aula und eigentlich fast überall im Gebäude. Natürlich könnte man jetzt Argument aufbringen, so wie es manche Lehrer und Schüler auch nutzen: „Dies ist nun einmal eine Waldschule, die braucht auch Waldameisen.“
Allerdings haben manche Schüler und Schülerinnen Angst oder einen Ekel vor den Ameisen. Ich möchte nur an letztes Jahr im späteren Sommer erinnern, als manche Klassenräume im D-Gebäude unbenutzbar waren, da die Ameisenköniginnen überall sich in großen Scharen tummelten und einige Leute im Unterricht ablenkten, indem sie im ganzen Raum herumflogen.
Als erstes fielen mir die langen Ameisenstraßen natürlich nur im Schulwald auf. Aber an vielen Stellen an der südlichen Seite des D-Gebäudes gibt es Ameisenbauten und -straßen, die in die Räumlichkeiten führen.
Am meisten stören die kleinen Tieren aber im Sommer, so sagen viele, da diese dann dort direkt auf der Haut herumkrabbeln können. Aber was könnte man denn insgesamt gegen die störenden Tiere tun?
Natürlich gehören sie schon zu dieser Schule dazu, da wir wie gesagt nun einmal eine Waldschule sind und dadurch auch mit den ganzen Tieren, die zwischen den Bäumen und Büschen leben, leben müssen. Außerdem tun sie uns ja auch nicht wirklich etwas, stören aber den Unterricht, da sie die Schüler ablenken. Man könnte eigentlich so etwas wie Gifte und anderes benutzen. Dabei ist die Gefahr aber auch sehr groß, dass andere Tiere diese essen. Andererseits könnte man darauf achten, dass die Ameisen erst gar keinen Bau in dem Gebäude bauen und dadurch nicht mehr so leicht in die Räumlichkeiten gelangen könnten. Bei dieser Möglichkeit muss man zwar erst gucken, wie man das macht, aber diese Recherche sollte nicht sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Als Fazit kann man also sagen, dass mit ein bisschen Arbeit diese „Epidemie“ in Griff bekommen werden kann. Man müsste bloß eine Gruppe aus bestimmten Menschen (Schüler, Lehrer oder andere Menschen) bilden und sich einfach etwas mit diesem Thema auseinandersetzen.

Eulenpost-Redaktion

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