Die Erforschung neuer Welten

von Klara Granzow Der Nachfolger von Kepler des „Planetenjägers“ wird ins All geschickt. In der Nacht zum 17.04 soll TESS von der Erde aus starten. In kürzester Zeit werden auch schon die ersten Ergebnisse erwartet.
TESS wird wie sein Vorgänger Ausschau nach Exoplaneten halten, kann jedoch einen weitaus größeren Bereich absuchen.
Der Weltraum – unendliche Weiten, wer kennt diesen Spruch nicht? Filme wie Star Trek und Star Wars richteten denn Blick der Allgemeinheit gen Himmel, und die Faszination Weltall hält bis heute an. Kepler haben wir einen Großteil unseres Wissen über sogenannte extrasolare Planeten zu verdanken. Exoplaneten, oder exosolare Planeten sind planetare Himmelskörper die außerhalb des Gravitationsfeldes der Sonne liegen und somit keinem Sonnensystem angehören, sondern einem Planetensystem.
Kepler hatte nun also neue Exoplaneten gesucht und auch entdeckt, doch leider geht dem Wetlraumteleskop bald der Treibstoff aus, weshalb nun TESS von Cape Carneval an Bord einer Falcon-9 Rakete ins Weltall aufbricht. Nach dem Start dauert es allerdings zwei Monate bis es in seiner Umlaufbahn angekommen ist und Daten sammeln kann.
TESS sucht zwar wie Kepler nach Exoplaneten, jedoch nicht nach weit entfernten, sondern nach nah gelegenen Sternen. TESS wird somit „>mehr als 200.000 der hellsten Sterne in der Nähe der Sonne beobachten“ laut NASA. Damit deckt es eine 350-mal größere Fläche ab als sein Vorgänger und 85% des Himmels.
Zunächst wird TESS wohl nur für zwei Jahre nach Exoplaneten suchen, welche die perfekten Ziele für das 2020 startende James Webb Space Teleskop wären.
NASA; ESA und die kanadische Weltraumbehörde CSA wollen somit unter anderem die Atmosphären der Exoplaneten auf Zeichen nach Leben absuchen.

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