Eulenpost

Schülerzeitung der Waldschule Hagen-Beverstedt

Ein Jahr Amerika

von Alexandra Barfuß und Isabella Stechel-Marceddu

Da der Schüler Henri Breuer (18 Jahre alt) im vergangenen Jahr in den USA war, haben wir ihn interviewt. Er ist letztes Jahr vom September bis dieses Jahr Mitte Juni in Seattle, Washington gewesen.

Untergebracht war der Waldschüler bei einer Gastfamilie, für die er eine Bewerbung schreiben musste. Dann wurde ausgewählt, wo er hinkommt. In Amerika ist er mit den anderen Kindern zur Schule in die zwölfte Klasse gegangen, arbeiten durfte er nicht. Die Schule, die er dort besucht hat, war größer als die Waldschule und allgemein subjektiv betrachtet besser. Henri konnte nach der Schule Sportaktivitäten machen und dadurch war auch der Schulzusammenhalt größer als auf der Waldschule. Dafür war die Schule aber auch einfacher. Es kam dort nicht auf Qualität, sondern auf Quantität an. Trotzdem hatte Henri in Deutschland bessere Noten, allerdings dadurch, dass er nichts für die Schule gemacht hat. Da er viel Unterrichtsstoff in Deutsch verpasst hat, muss er jetzt die 11. Klasse besuchen.

Das Abenteuer war gut organisiert. Die dafür zuständigen Personen machen dies schon seit 20- 30 Jahren. Allerdings war angedacht, das Ganze möglichst selbst zu organisieren.
Henris Englischkenntnisse waren ausreichend, sodass er damit gut klar kam. Natürlich sei es am Anfang erst mal schwer gewesen, aber er habe schon bald auf englisch geträumt. Nur bei einigen Wörtern habe er nachfragen müssen, berichtet er der Eulenpost.

Henri würde es auf jeden Fall weiterempfehlen für jeden, der Mut hat und nicht so anfällig für Heimweh ist.

Eulenpost-Redaktion

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