von Klara Granzow

Liebe, Fisch und Meer ist ein Theaterstück in dem es hauptsächlich um den kleinen Fischerladen „Fische am laufenden Meta“. Die Ladenbesitzer sind Meta und Fite, ein verheiratetes Fischerpärchen, führen zusammen mit ihren Söhnen Knut und Hauke das Geschäft, so mag man glauben. Fite ist mit seiner „Karlotta“ fast durchgehend auf See, Knut und Hauke helfen ihrem Vater oder faulenzen bloß im Laden. Auch die drei alten Damen, die im Laden Kartenspiele spielen, sind für Meta keine große Hilfe. Kurzerhand holt sich diese also eine Aushilfe, Wilma. Als diese sich im Laden vorstellt, verliebt sich Hauke Hals über Kopf in das junge Mädchen, so sehr, dass er nicht mehr richtig denken kann und einen eher peinlichen Auftritt hinlegt. Die alten Damen bemerken dies und beschließen sofort, ihm bei seinen Liebesproblemen zu helfen. Auch für Knut stehen die Zeichen auf Liebe gut, da Karlotta (Die Namensgeberin von Fites Schiff), ihn doch sehr interessiert. Während die beiden Frauen also arbeiten sind und Fite wieder auf seinem Schiff herumschippert, machen sich die alten Frauen daran, den Jungs Tipps zu geben. Die beiden sollen den Mädchen Geschenke machen, was der arme Knut leider etwas falsch versteht. Aufgeregt stürmt er los, um sein Geschenk zu holen. Hauke hingegen bleibt noch bei den Omas, die ihm erzählen, dass auch ein Gedicht ein schönes Geschenk sei. Zu dem Anlass erinnert sich eine der Omas an das Gedicht, was ihr ihr Mann damals geschrieben hatte. Sehnsüchtig sagt sie dies auf, was die drei etwas nostalgisch stimmt, haben sie ihre Männer doch auf hoher See verloren. Knut hat inzwischen sein Geschenk endlich fertig, im Laden trifft er dann auch auf Karlotta, wo er ihr dies sehr schüchtern überreicht. Sie ist überrascht, ist sie ihm gegenüber doch oft sehr ruppig, aber sie freut sich und macht es aufgeregt auf. Das Geschenk besteht jedoch bloß aus ein paar Aalen, sehr unromantisch, und das macht Karlotta so wütend, dass sie prompt wieder aus dem Laden stürmt. Knut ist niedergeschlagen und verwirrt und als Meta wieder in den Laden kommt, muss sie ihren Sohn erst mal trösten und versucht zu erklären, dass es bestimmt daran lag, das Karlotta ja keinen Fisch mag. Hauke hingegen geht etwa zur selben Zeit zu Wilma und überbringt sein Geschenk, welches jedoch das gleiche Gedicht war, dass die eine Oma von ihrem Mann geschenkt bekommen hatte. Wilma stört sich daran aber nicht, sie findet Haukes Geste sehr süß und scheint sich dadurch auch in ihn zu verlieben. Da sie schon immer mal mit zur See fahren wollte, sieht sie die Gelegenheit auch als Chance an, Hauke zu fragen, ob sie nicht auch mal mit auf der „Karlotta“ aushelfen kann. Der Überzeugung nach, dass Frauen an Bord nur Unglück bringen, lehnt dieser zuerst ab, als Wilma aber sagt sie könne sich als Junge verkleiden, stimmt er dieser Idee zu. Sie braucht nur eine kurze Weile, ehe sie voll verkleidet vor ihm steht, worüber sich beide freuen. Als die Omas jedoch reinkommen, ist die Verwirrung groß. Hauke stellt seine Freundin schnell als Willy vor und damit scheint das erst einmal geklärt. Al die vier, Fite, Hauke, Knut und „Willy“ dann in See stechen, überkommt die eine Oma ein eigenartiger Traum. In ihm kommt die Sirene vor, die alle Seemänner in die Tiefe gelockt hat, weshalb die Seemänner nie wieder zurückgekommen sind. Sie sagt dem Traum nicht viel Bedeutung zu.
Auf See ist das Wetter ziemlich schlecht, aber die Jungs und Wilma schlagen sich zu Anfang ziemlich gut, bis sie einen eigenartigen Gesang vernehmen. Die Sirene versucht sie mit sich zu nehmen, die drei Männer können dem nicht widerstehen. Wilma jedoch kann, da sie kein Mann ist und rettet die Männer an Bord. Zur gleichen Zeit stehen die Omas, Meta und auch Karlotta am Ufer und fürchten sich, dass das Schiff untergeht oder die Männer über Bord gehen könnten. Da erinnert sich die Oma wieder an ihren Traum und erzählt allen davon, was bei der ganzen Gruppe Frauen die gleiche Angst auslöst. Zum Glück und Dank Wilma kommen sie aber dann doch wieder heile zum Ufer, wo sich alle glücklich zusammenfinden. Somit gibt es nicht nur für Meta und Fite ein Happy End, sondern auch für Hauke und Wilma und sogar Karlotta nähert sich Knut an.

Eulenpost-Redaktion
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